1994 | DJ Duo ‘The Disco Boys’
1994 Gründung des DJ-Duos ‘The Disco Boys’ zusammen mit Gordon Hollenga.
Bis heute ununterbrochen aktiv.
Die Vorgeschichte:
Bereits ein Jahr vor der Idee zu ‘The Disco Boys’ gab es den Wunsch, eigene Veranstaltungen für die Hamburger Werbeszene unter der Woche zu organisieren, bei denen wir auch selbst auflegten. So entstand die Idee der ‘Ad-Bustings-Motti und -Flyer’ für die Partys. Diese Art der Werbung war dann auch Thema in den einschlägigen Fachzeitschriften und die Flyer waren Teil von Publikationen zum Thema, wie ‘Flyer Soziotope’ und ‘Flyermania’, aber auch Horizont und MAX berichteten darüber.
Aber auch musikalisch wurde ein Weg eingeschlagen, der sich gegen die damals aktuellen Sounds ‘Techno’ und ‘Trance’ richtete. Die Rückbesinnung auf ‘House Music’.
Der Anfang:
Nachdem sich die Veranstaltungen etabliert hatten und sich der Name ‘The Disco Boys’ eingebürgert hatte, wuchs der Plan, an den Wochenenden größere Events zu veranstalten, für die wir auch prominente Gast-DJs aus dem In- und Ausland engagierten. Das musikalische Konzept bestand darin, ‘House’, der zu dieser Zeit eher in der Gay-Community angesagt war, mit originalen ‘Disco-Grooves’ zu einer unverwechselbaren Mischung zu verbinden: ‘Disco-House’.
Das Motto war nie ausschließlich die Selbstverwirklichung des DJs, sondern als Vollblut-Vinyl-DJ die Mission, die Leute in einer Clubnacht auf eine Reise mitzunehmen und sie zu Musik tanzen zu lassen, zu der sie vorher nicht getanzt hätten. Eine Zeit, in der der Mythos und der Ruf des guten Discjockeys allein schon ausreichten, um die Clubs zu füllen - auch ohne Hits in den Dance-Charts.
Mit dem Know-how der Werbeagentur wurde eine Marke entwickelt, die mehr oder weniger im DIY-System entstand. ‘The Disco Boys’ hatten ein Logo, ein unverwechselbares Erscheinungsbild und damit eine Corporate Identity, was Mitte der 90er Jahre noch eher unüblich war. Alles wurde in Eigenregie umgesetzt, jedes Design wurde selbst entworfen und das Direktmarketing erfolgte in Form von Postkartenversand an “echte” Postadressen, die zuvor auf Partys selbst generiert wurden. Flyer wurden noch persönlich in allen szenerelevanten Läden verteilt. E-Mail und Internet hatte noch kaum jemand.
Der Rest ist inzwischen weit über 25 Jahre Geschichte.
Die Chronologie:
“For You” (2005):
Internationale Auftritte:
Festivals: